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Was ist Atlaslogie? Warum und für wen? Ablauf einer Sitzung Eigeninitiative Ethik/ Leitbild Die Wirbelsäule

Geschichte der Atlaslogie

Der Atlas, der oberste Halswirbel, hat seinen Namen aus der griechischen Antike. Wie der Gott Atlas laut den alten Schriften auf die Erde Einfluss hat, hat auch unser Wirbel eine übergeordnete Stellung im Körper. So kann der Atlas, wenn er "aus dem Lot kommt" ganz schön Turbulenzen auf der Erde bescheren. Das Selbe gilt für unseren Halswirbel. Der Atlas, wie der erste oder oberste Halswirbel genannt wird, hat nicht zufällig diesen Namen erhalten. Wandpfeiler, Gebälk oder Konsolen, die als männliche Figuren dargestellt sind, werden in der Baukunst Atlanten genannt. Auch das grösste Landtier, das mit seinen 40 Metern je gelebt haben soll, hat den Namen Atlantosaurus erhalten. Und in Afrika heisst das gewaltige Faltengebirgedas Marokko, Algerien und Tunesien in mehreren Ketten durchzieht, Atlasgebirge.


Woher kommt der Name Atlas?

Den Atlas, benannt nach dem Titan Atlas, finden wir in der griechischen Mythologie. Der griechische Gott Atlas hat eine besondere Aufgabe. Er lebt am Ende der Welt, wo sich Tag und Nacht begegnen. Er stützt die Säulen, die das Himmelsgewölbe tragen. Bei Bedarf legt Atlas sogar selber Hand an.In seinem Garten steht der Baum des Lebens. Seine goldenen Äpfel verleihen ewige Jugend und Unsterblichkeit. Wer diese goldenen Äpfel ernten möchte, verehrt den Atlas und hilft ihm bei seiner Tätigkeit. "Trägt der Atlas mal nicht richtig" , weil er erschöpft ist - so berichtet die Sage - so kommt der Himmel zu nah an die Erde. Die Folge ist dann das heillose Chaos auf Erden. Die frühen Anatomen haben mit dem Rückgriff auf den griechischen Gott Atlas das Wesen unseres obersten Halswirbels genau getroffen. Es wird häufig beobachtet, dass bei einer Verschiebung des ersten Halswirbels im Körper das heillose Chaos entsteht! Also, wenn der Atlas "nicht richtig trägt"! Wie ein Relief aus dem 4. Jahrhundertvor Christus zeigt, waren bereits in den Hochkulturen des Altertums, bei den Mayas und Ägyptern manuelle Repositionstechniken des Atlas bekannt. Schon zu dieser Zeit wurde also am Atlas "behandelt", um die Wirbelsäule wieder ins Lot zu bringen. Zu Beginn der Neuzeit war es D. Palmer, welcher 1895 mit den ersten Wirbelbehandlungenbegann. Er ging davon aus, dass eine gut ausgerichtete Wirbelsäule dem Körper die Möglichkeit gibt, optimal zu arbeiten. Vor rund 20 Jahren begann Walter Landis diese Erkenntnisse in der Schweiz aufzugreifen. Er fokussierte dabei auf den Atlas, welchem er zentrale Bedeutung für eine gut ausgerichtete Wirbelsäule und das bestmögliche Funktionieren des Zentralnervensystems beimass.

Aber was ist Atlaslogie nun in unserer Zeit?

Der Atlas ist der oberste und einer der wichtigsten Wirbel des Menschen. Er ist so beschaffen, dass sich der Kopf seitlich, vor und zurück und drehen kann. Der Atlas umschliesst ringförmig das Ende des Hirnstammes, also des verlängerten Rückenmarks (Medulla oblongata), eines der wichtigsten Teile des zentralen Nervensystems (ZNS), um unser Überleben sicher zu stellen. Fast alle Nervenbahnen führen durch den Atlas hindurch.

Was ist eine Wirbelsubluxation (Verschiebung des Wirbels) und mögliche Beschwerden?

Das Wort Subluxation beschreibt die teilweise Verschiebung eines Wirbels aus seiner natürlichen Lage heraus. Die Verschiebung des obersten Halswirbel sorgt dafür, dass sich alle folgenden Wirbel aus ihrem Lot bringt. Die gesamte Statik beginnt sich in einem langen und schleichenden Prozess zu verändern. Auch die Muskeln, Sehnen und Bänder verschieben sich. Die betroffenen Menschen meinen irgendwann, sie haben verschieden lange Beine. Dabei hat sich das Becken verschoben oder ist rotiert. Wir klagen über Schmerzen im Nacken, Schulter, Rücken, Kreuz, Knie und noch vieles mehr. Ein verschobener Atlas und ein rotiertes Becken kann tatsächlich ein Bein um einige Centimeter kürzer erscheinen lassen. Der/die Atlaslogist/in ist in der Lage 18 verschiedene Fehlstellungen des Atlas zu "lesen". Es gilt nun, den Atlas wieder in sein Zentrum zu bringen, ihn zu adjustieren. Die Wirbelsäule wird sie wieder lotgerecht ausrichten.

Jeder Mensch besitzt eine angeborene Weisheit oder Intelligenz, welche auf wunderbare Weise sämtliche Körperfunktionen koordiniert, ohne das wir darüber nachdenken müssen. Stellen Sie sich vor, Sie müssten allabendlich die Uhr aufziehen, um den Herzschlag in Gang zu halten. Würden Sie es nur einmal vergessen...! Unser Gehirn verarbeitet pausenlos Informationen, Botschaften und Eindrücke. Die Nervenimpulse werden über das zentrale Nervensystem in die einzelnen Billionen von Körperzellen geleitet. Durch eine geringe Verschiebung des obersten Halswirbels, des Atlas, kann ein Druck von 0,4 Gramm auf die Nervenbahnen einwirken, Das entspricht weniger als 1/8 eines Zuckerwürfels. Dieser Druck kann bis zu einer 50%tigen Funktionsreduktion des Körpers führen. *!siehe animiertes Foto!. Ein Nerv kann durch die Impulsstörung zwischen Gehirn und Gewebezelle dermassen beeinträchtigt werden, dass das entsprechende Organ nur noch mangelhaft oder gar nicht mehr mit Energie versorgt wird. Das ist ein schleichender Prozess. So können leichte bis schwerwiegende Störungem Körper verursacht werden. Denken Sie zum Beispiel an ein Schleudertrauma.

Aber auch auch die Psyche leidet unter dem Energiemangel. Wir fühlen uns müde, erschöpft. Können schlecht schlafen. Uns fehlt der Power u.s.w.. Die alles kann sich bis zur Depression entwickeln.

*Auf dem Foto können Sie schauen, wo die Nervenbahnen an der Wirbelsäule austreten. Sie können verfolgen, welche Körperregionen und Organe versorgt werden.